Steckbrief
 |
|
Thierry Dagon (Kontertenor)
Thierry Dagon erhielt seine ersten Gesangsstunden im Alter von
21 Jahren bei Prof. Olivier Dufour, welcher ihn bald ermutigte,
sich für das Register des Kontratenors zu entscheiden.
Parallel zum Oboen- und Orchestermusikerstudium belegte Dagon
Gesang bei Marie-Françoise Schuwey und Interpretation
bei René Jacobs. Er schloss sein Gesangsstudium mit
der Konzertreife in der Klasse von Tiny Westendorp ab.
Meisterkurse bei Hugues Cuénod, Cathy Berberian, Dominique
Vellard, Nicolai Gedda und Michel Brodard. Als Solist, vorwiegend
im Bereich der Barock-Musik, hatte Thierry Dagon die Gelegenheit,
mit den besten auf diese Musik spezialisierten Orchestern sowie
an der Seite der grössten Solisten unserer Zeit zu musizieren.
Sein künstlerischer Horizont ist äusserst weit gespannt,
und die Tatsache, dass er selbst zahlreiche zeitgenössische
Werke uraufgeführt hat, hindert ihn nicht daran, daneben
auch Volksmusik zu singen. Regelmässige Konzerte in der
Schweiz, in Frankreich, Ungarn und Deutschland, Tourneen auch
ausserhalb Europas. Ferner ist Thierry Dagon als Komponist, Musikchronist
und Chorleiter tätig.
|

|
|
Matthias Müller (Tenor)
Matthias Müller ist in Aarau aufgewachsen. Nach Abschluss
seiner Mittelschulzeit zog er im Herbst 1991 nach Bern, wo er
sich an der Universität dem Studium der Musikwissenschaften
und der Romanistik widmete.
1994 begann er sein Gesangsstudium an der Hochschule für
Musik und Theater in Bern (Klasse Elisabeth Glauser). Nach Erlangen
des Lehrdiploms im Januar 1999 setzte er sein Studium in der
Konzertklasse von Elisabeth Glauser fort, dessen Abschluss erlangte
er im Februar 2001 mit dem Konzertreifediplom.
Weitere wichtige Impulse erhielt er in Meisterkursen von Bodil
Gumoes (Kopenhagen), Simone Reymond (Zürich) und Hans-Joachim
Beyer (Leipzig).
Als Solist ist Matthias Müller vor allem im Konzertfach
tätig. Schwerpunkt bilden dabei die gängigen Tenorpartien.
In der Zusammenarbeit mit Andrew Parrott oder Jörg Ewald
Dähler etwa erhielt er wichtige Impulse für seine Karriere.
Ein anderer Bestandteil seines Schaffens und Ausdruck seiner
künstlerischen Vielseitigkeit ist daneben die Arbeit in
professionellen Vokalensembles und Chören. Tourneen führten
ihn nach Nord- und Südamerika sowie nach Asien (u.a. mit
Bach´s h-moll-Messe). Als Mitglied des Schweizer Kammerchors
sang er unter Dirigenten wie Charles Dutoit oder Sir Simon Rattle.
Matthias Müller lebt, arbeitet und unterrichtet in Bern.
|
 |
|
Philippe Meyer (Bariton)
Philippe Meyer wurde in Langnau i.E. geboren, aufgewachsen ist
er in Küttigen (AG). Seine ersten musikalischen Erfahrungen
sammelte er mit der Blockflöte und Violine. Später
wechselte er zur Viola, mit welcher ihn bis heute noch eine
tiefe Freundschaft verbindet. Auch das Singen gehörte
von je her zu seiner Leidenschaft, so sang er von Kindesalter
her in diversen Chören. Seinen ersten Gesangsunterricht
erhielt er während der Kantonsschulzeit von Susanne
Oldani.
Nach dem Maturitätsabschluss an der Alten Kantonsschule
Aarau studierte er an der HSM Basel Gesang bei Ralf Ernst, Bjørn
Waag und Stefan Haselhoff und schloss sein Studium mit Lehr-
und Konzertdiplom (mit Auszeichnung) ab. Heute lässt er
sich stimmlich weiterhin von Stefan Haselhoff betreuen.
Philippe Meyer sang u. a. am Theater Basel, an den „Internationalen
Musikfesttagen B. Martinu“ in Basel, am Festival „Herbstliche
Musiktage Bad Urach“ (D) und war Teilnehmer der Lucerne
Festival Academy unter Pierre Boulez und Daniel Reuss. Häufig
ist er auch als Ensemblesänger tätig (u. a. Origen
und fokus).
Sein musikalisches Interesse ist sehr vielfältig. Sängerisch
ist er momentan hauptsächlich im Konzertfach tätig,
ab und zu ist er aber auch in Opernproduktionen zu hören.
Philippe Meyer besuchte Meisterkurse bei Peter Schreier und Hanno
Müller-Brachmann und ist Preisträger der Ernst Göhner
Stiftung.
Nebst seiner künstlerischen Tätigkeit ist er an der
Glarner Musikschule als Gesangspädagoge tätig. www.philmeyer.ch
|
 |
|
Hans Frauchiger (Bass)
Hans Frauchiger ist in Bern aufgewachsen. In der Jugendzeit erhielt
er die erste musikalische Ausbildung auf der Violine bei
Cécile Arnold und Ilse Mathieu-Dähler. Als 1.
Geiger beim Jugendorchester Philomusica führten ihn
Konzerttourneen nach Deutschland, Luxemburg, Belgien und
Grossbritannien. Die gesangliche Ausbildung begann er bei
Ursula Füri-Bernhard. Anschliessend folgte das Gesangsstudium
an der Hochschule für Musik und Theater in Bern bei
Niklaus Tüller und Silvan Müller. Meisterkurse
besuchte er unter anderem bei Brigitte Fassbaender. Sein
weiteres solistisches Gesangsstudium begleitet die Opernsängerin
Gloria Davy in Genève.
Anlässlich der Expo 02 war er auf der Konzertbühne
in Biel mit der Toggenburger Passion von Peter Roth zu hören,
ebenfalls wirkte er bei der schweizerischen Uraufführung
der Barockoper „Dafne“ mit, sowie bei den Eröffnungskonzerten
und Festakten „Poroni Bronzei“ des Domes von Oristano
(Sardinien) und den damit verbundenen Auftritten im italienischen
Fernsehen.
Auf den Gebieten der Oratorien und der kirchenmusikalischen Werke
pflegt er eine rege Konzerttätigkeit. Kammermusikalisches
Schaffen, Liederabende, sowie Programme in Oper, Operette und
Musical runden seine künstlerische Vielfalt ab.
|
 |
|
Véronique Piller (Pianistin)
Véronique Piller studiert in Freiburg und erwirbt 1985 ihr Lehrdiplom bei Marie-Louise Haering. Angeregt durch das Vorbild ihrer Lehrerin, begeistert sie sich schon in frühen Jahren für die Liedbegleitung, zuerst im Familienkreis, später auch im öffentlichen Rahmen. Zehn Jahre lang nimmt sie auch Geigenunterricht und spielt im Orchester der Stadt Freiburg. Mit
16 entdeckt sie den Jazz und nimmt Unterricht bei Max Jendly,
Thierry Lang, Art Lande und an der Swiss Jazz School. Seither
pendelt sie zwischen den beiden Polen Klassik und Jazz und hat
in einer ganzen Reihe von kleineren Formationen, aber auch verschiedenen
Big-Bands mitgewirkt. Darüber hinaus engagierte sich Véronique Piller als Begleiterin von verschiedenen Sängern und Kammerchören. Ihre stilistische Bandbreite reicht von der Klassik über Jazz zu Gospel oder französischem Chanson.
Sie gründete und leitete ihr eigenes Jazz-Ensemble, das
Véronique Piller Trio, für welches sie alle Kompositionen
selber schrieb. Mit diesem Trio gab sie zahlreiche Konzerte in
der Schweiz und spielte die CD "Gloups" ein. Man
vertraut ihr auch Komposition von Theatermusik an. Sie gibt regelmässig
Musik- und Stimmworkshops für Theaterschulen und leitet
seit drei Jahren das Jazzorchester "SAN Big Band" von Payerne.
Neben ihren vielseitigen Tätigkeiten als Orchestermusikerin, Begleiterin und Dozentin ist Véronique Piller eine gefragte Arrangeurin und wirkte auch schon als Autorin von Werken für Kinderchor, unterrichtete Jazz-Geige und leitet regelmässig Ateliers und Musiklager für Jugendliche. |
|